Ellinghausen
| Steckbrief: Ellinghausen | |
|---|---|
| Lage | im Nordwesten Dortmunds, westlich des Dortmund-Ems Kanals |
| Ziel | Entwicklung eines Güterverkehrszentrums (logistikorientierte Nutzung) |
| Gesamtgröße | Insgesamt 110 ha, zwei Teilflächen von 5 bzw.1,4 ha noch verfügbar, wobei die kleinere Fläche für einen Autohof vorgesehen ist |
| Gebietsausweisung | Sondergebiet GVZ und GVZ-orientierte Betriebe |
| Grundstücksgrößen | 14.000 m² - 50.000 m² |
| Verfügbarkeit | Keine Flächen mehr verfügbar |
| Besonderheiten der Fläche | Ehemalige Bergehalde |
| Plansicherheit | Der Bebauungsplan Mg 159 ist rechtskräftig |
| Verkehrserschließung | Erschließung des Geländes erfolgt über zwei Stichstraßen von der Ellinghauser Straße. Die westliche Stichstraße ist bereits realisiert. Die Entfernung zur BAB A2 beträgt ca. 4 km, ein Gleisanschluss ist vorhanden. |
| Lärmschutz | Flächenbezogene Schallleistungspegel sind durch ein Gutachten festgelegt |
| Eigentümer | Montan-Grundstücksgesellschaft mbH (MGG), Thyssen Krupp Real Estate GmbH |
| Kaufpreis | 47-62 Euro/m² |
| Vermarktung | Wirtschaftsförderung Dortmund, Montan-Grundstücksgesellschaft mbH ThyssenKrupp Real Estate GmbH |
Durch die gute Anbindung an das regionale Straßennetz und die geografische Lage mit räumlicher Distanz zu Wohngebieten eignet sich die Fläche der ehemaligen Bergehalde besonders für eine verkehrsintensive Nutzung. Der Bereich des Holthauser Baches ist als Sondergebiet Güterverkehrszentrum (GVZ) planungsrechtlich festgesetzt, während auf die Einbeziehung der Flächen nördlich des Holthauser Baches zugunsten des Landschaftsschutzes weitgehend verzichtet wurde. Nur ein Teil dieses Geländes wurde als Versorgungsfläche für Windkraftanlagen festgelegt.
Die ehemalige Montanfläche wurde von der GVZ Entwicklungs GmbH, einer gemeinsamen Projektgesellschaft der Grundstückseigentümer ThyssenKrupp Immobilien GmbH und der Montan-Grundstücksgesellschaft mbH (MGG) entwickelt und vermarktet.
Als Erster baute IKEA sein Warenverteilzentrum. Innerhalb von zwei Jahren wurde das Customer Distribution Center errichtet und im September 2003 eröffnet.
Grundvoraussetzung für diese Ansiedlung war der direkte Anschluss an das Netz der Deutschen Bahn, der durch die vorhandene Zechenbahnstrecke in kürzester Zeit realisiert werden konnte. IKEA erwarb 2005 den größten Teil der noch verfügbaren Fläche (71 ha) zur Errichtung eines neuen Europalagers.
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