Logistik Dortmund
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Forschung & Entwicklung

Forschung & Entwicklung

Technische Universität Dortmund

Dortmund zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Einrichtungen und Institutionen für Forschung & Entwicklung in der Logistik aus. Allein vier Lehrstühle und ein Fachgebiet der Technischen Universität Dortmund beschäftigen sich intensiv mit verschiedenen Aspekten der Logistik. Innerhalb der Fakultät Maschinenbau bilden das Fachgebiet Logistik unter der Leitung von Prof. Ralf Jansen, der Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen FLW unter der Leitung von Prof. Michael ten Hompel, der Lehrstuhl für Fabrikorganisation LFO (Prof. Axel Kuhn) und der Lehrstuhl Verkehrssysteme und -logistik VSL (Prof. Uwe Clausen) die Säulen der Logistikforschung.

Fraunhofer IML

Eng mit den universitären Einrichtungen ist das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) verbunden. Die drei Teilbereiche des IML werden jeweils von den drei Lehrstuhlinhabern geleitet. Geschäftsführender Institutsleiter ist seit Januar 2005 Prof. ten Hompel.

Während sich der FLW-Lehrstuhl intensiv mit den Bereichen Intralogistik und selbstgesteuerte Logistiksysteme beschäftigt, fokussiert der LFO die Bereiche Planung, Steuerung und Organisation von Fabriken, SCM sowie Instandhaltungsmanagement. Am VSL steht die Verkehrslogistik in ihrer gesamten Bandbreite im Vordergrund. Darüber hinaus sind der Lehrstuhl für Industriebetriebslehre unter der Leitung von Prof. Egon Jehle im Bereich der betriebswirtschaftlichen Planung, Steuerung und Kontrolle von Produktions- und Logistikprozessen sowie das Fachgebiet Logistik (Prof. Rolf Jansen) auf den Gebieten der Handels-, Entsorgungs- und Verpackungslogistik tätig.

Sonderforschungsbereich

Die Initiative, die den interdisziplinären Ansatz der Logistik wohl am besten widerspiegelt, ist der Sonderforschungsbereich 559 „Modellierung großer Netze in der Logistik“. Darin werden die Kompetenzen der Fachbereiche Maschinenbau, Betriebswirtschaft, Informatik und Statistik der Technischen Universität Dortmund mit dem Fraunhofer IML vereinigt. Ziel ist es, eine Theorie zu entwickeln, wie solche Netze in Zukunft gestaltet, organisiert und gesteuert werden können.

RFID-Kompetenzzentren

Das Fraunhofer IML startete im April 2005 die Initiative openID-center. Sie dient dem Aufbau einer vernetzten Wertschöpfungskette auf der Grundlage von RFID-Technologien.

Als Basis des openID-centers dienen die förder- und lagertechnischen Anlagen in der MatLog-Halle im Hause des Fraunhofer IML. Hier wird eine vollständige Logistikkette für Transportverpackungen mit Transpondern abgebildet, die alle Stufen der Lieferkette (Supply-Chain), von der Ladungsbildung bis zur Entsorgung, praktisch demonstriert. Auch die Technische Universität Dortmund forscht an den zukunftsweisenden RFID-Technologien.

Der Fachbereich Logistik (FLog) beschäftigt sich in einem RFID-Kompetenzzentrum mit dem innovativen Einsatz von Identifikationsverfahren auf Transponderbasis. Gemeinsam mit seinen angegliederten Institutionen, insbesondere dem Institut für Distributions- und Handelslogistik (IDH), konnte das FLog durch zahlreiche Forschungsprojekte bereits einschlägige Erfahrungen und Kompetenzen aufbauen. Potenzielle Anwender haben die Möglichkeit, im Rahmen von RFID-Anwenderschulungen verschiedene RFID-Technologien kennen zu lernen.